Korkparkett – vom Stamm zum Bodenbelag

Wussten Sie, dass die Korkeiche männlichen und weiblichen Kork bildet? 

Kerze auf Korkboden
Korkboden grob strukturiert und lackiert

Ich wusste es auch nicht – bis heute, dem Tag meiner Recherche: Die Korkeiche wächst hauptsächlich in Portugal, Italien, Spanien und in Teilen von Algerien, benötigt für hochwertigen Kork viel Sonne und kann über 200 Jahre alt werden. Nach 25 Jahren Lebensdauer wird die Korkeiche zum ersten Mal geschält. Wichtig ist, dass die Mutterschicht beim Schälen nicht verletzt wird, denn diese schützt den Baum vor Infektionen und dem Austrocknen. Das dabei gewonnene, und als männlichen Kork bezeichnete Material wird aufgrund seiner starken Zerklüftung hauptsächlich zu Granulat verarbeitet.

Nach neun bis elf Jahren kann die Eiche erneut geschält werden. Ab der zweiten Schälung spricht man vom weiblichen Kork, der deutlich hochwertiger ist als der männliche. Erst dieser Kork weist die richtige Konsistenz auf, um zu Flaschenverschlüssen oder Bodenbelägen verarbeitet zu werden. Doch bevor es so weit ist, muss das Material sechs Monate lang trocknen, um gleichzeitig zu stabilisieren. Nachdem die Rinde ausreichend getrocknet ist, wird sie paradoxerweise in Wasser gekocht, um den Gerbstoff Tannin zu entziehen und Insekten abzutöten. Der Kochprozess verleiht dem Kork seine elastischen und weichen Eigenschaften, welche sich nachher beim Begehen des fertigen Korkparketts deutlich bemerkbar machen.

Vom Stamm der Korkeiche zum Korkparkett

Das Video von KWG Wolfgang Gärtner GmbH zeigt in 6:34 Minuten wunderbar, wie Kork geerntet und verarbeitet wird, um als Korkboden beispielsweise in unseren Online Shop zu kommen.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Korkböden an: Korköbden bei Parkett Direkt.

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